Stillen Verbindet - Wer steht dahinter?
Hinter unserem Verein in Gründung Stillen Verbindet stehen 26 engagierte Frauen aus Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Wir bringen alle ganz unterschiedliche persönliche und berufliche Hintergründe mit - und doch einen uns drei wesentliche Dinge, die uns zusammenschweißzen: uns alle eint die Erfahrung des Mutterseins, die Stillerfahrung und natürlich die gemeinsame Vision, einer still- und familienfreundlicheren Gesellschaft für uns alle zu schaffen.
Einmal im Jahr werden wir zur Mitgliederversammlung zusammenkommen, um gemeinsam über die Weiterentwicklung unseres Vereins (noch in Gründung) zu sprechen. Die jeweiligen Termine werden über den Newsletter bekannt gegeben.
Darüber hinaus wird es regelmäßige Treffen in verschiedenen PRojekt- und Arbeitsgruppen geben, die an unseren verschiedenen Initiativen zusammenarbeiten werden. Diese reichen von Kampagnen und Veranstaltungen über Kooperationen mit Unternehmen, Hebammen, Stillberaterinnen, etc. bis hin zu Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit.
Unser Verein in Gründung soll langfristig im gesamten DACH-Raum agieren. Deshalb möchten wir in den kommenden Jahren über ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz einzelne Regionalgruppen aufbauen, die Menschen vor Ort miteinander in Kontakt bringen und eigene lokale Projekte entwickeln. Wir glauben fest daran, dass große Bewegungen meist im Kleinen entstehen - indem Menschen vor Ort präsent sind, ihre Ideen einbringen und Verantwortung übernehmen.
Vielleicht gehörst du auch schon bald dazu. Sobald wir offiziell gegründet sind, können wir sehr gerne gemeinsam loslegen!
Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen. Schreib uns gern schon einmal eine Nachricht, um uns allen die Wartzeit zu versüßen!
Unser Vorstand

Katharina Kokott, Initiatorin & Erste Vorsitzende
"Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der sich Frauen und Mütter gegenseitig stärken, statt sich zu vergleichen oder zu verurteilen. Eine Gesellschaft, in der Familienfreundlichkeit nicht bei schönen Worten endet und in der Fürsorge - ganz egal ob durch Stillen, Fläschchen geben, Tragen, Trösten, Spielen, Kuscheln oder einfach da sein - den Platz bekommt, den sie verdient."
Ich bin Katharina, Initiatorin und Erste Vorsitzende von Stillen Verbindet sowie Geschäftsführerin von Mein Mama-Netzwerk. Was beide Tätigkeiten verbindet, ist gleichzeitig mein größtes Herzensanliegen: Ich möchte Frauen* und Mütter* in den sensiblen Phasen rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft und Mutterschaft begleiten, stärken und ihnen das Gefühl mitgeben, dass sie mit all dem, was sie bewegt, nicht alleine sind. Räume schaffen, in denen wir uns begegnen, austauschen, uns gegenseitig Halt geben und miteinander wachsen können.
Stillen Verbindet e.V. ist für mich so besonders, weil es noch einen Schritt weiter geht: aus dieser gegenseitigen Bestärkung wird nicht nur eine Community, sondern eine ganze Bewegung. Aus persönlicher Verbundenheit wird gesellschaftliches Engagement. Aus vielen einzelnen Geschichten wird eine gemeinsame Stimme. Und aus unsererem gemeinsamen Wunsch nach Veränderung entsteht dann auch die Kraft, sie wirklich anzustoßen.

Sanja Kottysch, Stellvertretende Vorsitzende
„Wir müssen Stillen nicht normalisieren – es ist normal. Wir müssen nur wieder lernen, es auch so zu behandeln.“
Ich bin Sanja, Mama und Zweite Vorsitzende vom Verein in Gründung Stillen verbindet e. V. Beruflich komme ich ursprünglich aus dem Sales- und Marketingbereich und befinde mich aktuell selbst in Elternzeit. Meine Erfahrungen aus diesem Bereich möchte ich gerne in den Verein einbringen – vor allem, um mehr Menschen zu erreichen und unsere Arbeit bekannter zu machen.
Seit ich selbst Mama bin und stille, ist mir noch bewusster geworden, wie viel Unsicherheit rund um das Stillen in der Öffentlichkeit noch immer besteht. Blicke, Kommentare oder einfach die Sorge, jemanden stören zu könnten, führen dazu, dass sich Mütter* zurückziehen – obwohl sie gerade etwas völlig Natürliches tun. Genau das möchte ich mit unserer Arbeit verändern. Denn keine Mutter sollte sich beim Stillen fragen müssen, ob sie damit gerade jemanden stört.
Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Mütter* sich nicht verstecken oder erklären müssen. In der Stillen im Café, im Restaurant, auf einer Parkbank oder unterwegs nichts Besonderes mehr ist. Wenn sich durch unsere Arbeit auch nur eine Mama ein bisschen sicherer fühlt und selbstverständlicher stillt, wo und wann ihr Baby es braucht, dann ist schon viel erreicht.
Für mich geht es dabei aber um noch mehr als das Stillen in der Öffentlichkeit. Ich möchte, dass Mütter Rückhalt bekommen, ihren eigenen Entscheidungen vertrauen können und öfter hören: Du machst das gut!
Und vielleicht schaffen wir es gemeinsam, dass unsere Töchter eines Tages gar nicht mehr darüber nachdenken müssen, ob Stillen in der Öffentlichkeit selbstverständlich ist.

Melanie Krukow, Schatzmeisterin
(Zitat - ca. 5 Zeilen)
Ich bin Mel .......
dlskfäskaädäa
dsölkfldksläs
döjwlöskadäökq
lkdjfksföksökdf
dsölkflsköfskföoewpsl
Aus Protest wurde Gemeinschaft
Wir kamen ursprünglich zusammen, um gemeinsam ein Zeichen für Sichtbarkeit, Solidarität und Gemeinschaft zu setzen. Doch je länger wie die #ichstillwoichwill-Bewegung begleiteten, desto klarer wurde uns, dass einzelne Fotoshootings, Kampagnen oder ein Hashtag nicht ausreichen werden, um langfristig wirklich etwas zu verändern. Denn gesellschaftlicher Wandel entsteht nicht einfach durch Protest! Es braucht Kontinuität, Begegnungen, Aufklärung und starke Netzwerke aus Menschen, die gemeinsam Verantwortung übernehmen. Und all dies möchten wir sein.
Noch befinden wir uns in den letzten Zügen der Gründungsphase, doch unser Verein soll die Idee von #ichstillwoichwill weitertragen - und gleichzeitig neue Wege gehen. Wir möchten Stillen nicht nur öffentlich sichtbar machen, sondern dauerhaft in unserer Gesellschaft verankern. Mithilfe von Dankeskarten, Herz-Orten, Veranstaltungen, bundesweiten Regionalgruppen, Aufklärungskampagnen sowie Kooperationen mit Unternehmen und Insititutionen möchten wir wesentlich dazu beitragen, dass Stillen überall und jederzeit selbstverständlich willkommen ist. Um so langfristig eine Gesellschaft zu schaffen, in der Stillen verbindet. Mutter und Kind, Familien - und uns alle.
Wir möchten:





Unser Selbstverständnis
Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der Stillen selbstverständlich, sichtbar und willkommen ist. Eine Gesellschaft, in der stillende Personen* ihr Kind überall dort stillen können, wo es gebraucht wird, ohne sich rechtfertigen zu müssen oder sich in jeglicher Form ausgegrenzt zu fühlen.
Gleichzeitig sind wir uns sehr bewusst, dass jede Familiengeschichte unterschiedlich ist. Nicht jede Mutter kann stillen bzw. möchte stillen. Es gibt viele gesundheitliche, persönliche und individuelle Gründe, warum manche Familien ihre Kinder mit der Flasche ernähren und auch das verdient Respekt und Wertschätzung.
Unser Engagement richtet sich in keinster Weise gegen andere Wege, ein Kind zu ernähren. Im Gegenteil: Im ganz Großen betrachtet ist unser Ziel, dazu beizutragen, dass Familien sich - unabhängig von ihrer individuellen Lebensweise - gesehen, unterstützt und in der Gesellschaft willkommen fühlen. Damit ist unser übergreifendes Ziel sogar noch viel größer als das Stillen allein: Wir öchten zu einer familienfreundlicheren Gesellschaft beitragen, in der Fürsorge sichtbar sein darf und die Eltern und Familien stärkt.
Deshalb setzen wir auf Begegnung statt Konfrontation, auf Dialog statt Vorwürfe und auf Miteinander statt Gegeneinander. Wir glauben, dass nachhaltige Veränderung durch Begegnung, Aufklärung und Gemeinschaft entsteht. Daher möchten wir mit unserer Arbeit Brücken bauen: zwischen Familien, Gesellschaft, Politik und Bildung. Wir möchten Begegnungen schaffen, um einander wirklich zuzuhören, voneinander zu lernen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.
Denn gestillt wird überall.